Was ist die Parkinson-Krankheit?
Die Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des Extrapyramidalmotorischen Systems. Die vier Hauptsymptome sind Rigor (Muskelstarre), Tremor (Muskelzittern) und Hypokinese (Bewegungsarmut), welche bis hin zu Akinese (Bewegungslosigkeit) führen kann, sowie posturale Instabilität (Haltungsinstabilität). Ausgelöst wird sie durch das Absterben von Zellen in der Substantia nigra, einer Struktur im Mittelhirn, die den Botenstoff Dopamin herstellt. Der Mangel an Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde.
Bereits die alten Chinesen wußten, daß bei Parkinson-Kranken Akupunkturnadeln an bestimmten Ohrpunkten eine vorübergehende Linderung der Symptome brachten.
Allerdings ließ die Wirkung nach, sobald die Nadeln entfernt wurden.
Daraufhin wurden Katzendarmfäden unter die Ohrhaut implantiert. Aber auch hier ließ die Wirkung nach, sobald die Fäden sich aufgelöst hatten.
Ist eine Beschwerdeverbesserung möglich ?
Seit ca- 7 Jahren gibt es eine alternative Heilmethode mit Nadeln aus Titan. Diese Dauernadeln werden ausschließlich an Akupunkturpunkte am Ohr implantiert.
Hierbei werden Nadeln von der Größe einer Stecknadelspitze unter die Haut verpflanzt. Dort verbleiben sie für immer und entfalten eine ständige Wirkung.
Mittels nuklarmedizinischer Untersuchungen (DaTSCAN) konnte nachgewiesen werden, daß durch die Titan-Implantate die Dopaminproduktion bei Parkinson-Patienten positiv beeinflußt wird.
Die Wirkung der Nadeln entfaltet sich jedoch erst über einen Zeitraum von einigen Monaten. Innerhalb dieser Zeit, in der sich die Parkinson-Symptome bessern, ist es notwendig, die Medikamente zu reduzieren. Häufig kann die Medikamentendosis nicht nur reduziert sondern abgesetzt werden.

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